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Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Makler und Dozent Dirk Schemmer im Gespräch

Der zertifizierte Immobilienmakler Dirk Schemmer ist von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mitglied im Gutachterausschuss der Stadt Freiburg, Mitglied im Prüfungsausschuss für Immobilienkaufleute und Immobilienfachwirte der IHK Freiburg, Dozent an der Deutschen Immobilien Akademie (DIA) und Dozent am CRES (Center for Real Estate Studies) sowie Vorstandsmitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD) Süd und sprach mit der Immo-Zeitung über die aktuellen Entwicklungen.

IZF: Herr Schemmer, Sie sind seit einem Jahr Mitglied im Vorstand des IVD Süd. Was ist in Ihren Augen derzeit das drängendste Problem der Immobilienbranche? Dirk Schemmer: Seit Gründung des ersten Maklerverbands treten der IVD und seine Vorgängerverbände für die Einführung des Sach- und Fachkundenachweises ein. Jetzt endlich liegt ein Gesetzentwurf vor. Es keimt die Hoffnung, dass es klappen könnte. Ich freue mich, dass die Politik sich aufgerafft hat und hoffe, dass das ganze kein Papiertiger wird.

IZF: Was sieht das Gesetz vor? Dirk Schemmer: Der Gesetzentwurf regelt nur einen Teil der Berufszulassung. Zunächst umschreibt er nur, wer von der Regelung betroffen ist, wie die Übergangsfristen lauten und welche „Alte-Hasen“-Regelung gelten soll. Erst die anschließende Rechtsverordnung wird wesentliche Inhalte klären. Der Gesetzentwurf entspricht zwar im Groben den Ausführungen des Koalitionsvertrages, schaut man jedoch näher auf die ersten Ausformulierungen, bleibt der Gesetzentwurf hinter den Erwartungen des IVD zurück. Der IVD erwartet den Ausbildungsberuf zum Immobilienkaufmann als Berufszulassungsvoraussetzung. Ich persönlich stelle mir zusätzlich noch einen Studiengang zum Immobilienwirt (DIA) oder Bachelor in Immobilienwirtschaft vor was eine solide Ausbildung der Immobilienprofis zur Folge hätte und in manchen Nachbarländern bereits praktiziert wird. Im Gesetzentwurf ist eine flache Hürde vorgesehen. Jede Verbesserung ist willkommen, Politik ist meist eben nur ein Kompromiss. Das Problem ist, dass das Gesetz im europäischen Kontext stehen muss. Warum legt man die Hürde nicht hoch? Vor drei Jahren war ich auf dem Deutschen Immobilientag in Leipzig, dort waren Vertreter aller politischen Lager anwesend. Auf die Frage, warum es bislang kein Gesetz gibt, wurde geantwortet, es würden die Verbraucherbeschwerden fehlen. Außerdem sei ein freier Marktzugang gewünscht. Bei einem Kiosk ist das okay, aber hier geht es um die Branche mit den größten Vermögenswerten. Hier ist Verantwortung nötig und eine solide Grundausbildung unabdingbar. Vielleicht bessert die Politik ja noch nach.

IZF: Baden-Württemberg überlegt die Grunderwerbssteuer auf 6,5 Prozent zu erhöhen. Was halten Sie davon? Dirk Schemmer: Gar nichts. Hier sprechen wir über eine Erhöhung der Steuern um 30 Prozent, das ist unverhältnismäßig. Das Problem in Freiburg ist, dass es an Wohnraum fehlt. Das ist ein Grund für steigende Mieten und Kaufpreise Um die Preise wenigstens zu stabilisieren, braucht es einfach mehr Wohnraum. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer würgt das an der falschen Stelle ab. Die Kaufnebenkosten erhöhen sich wieder, und weniger Menschen können sich eine eigene Wohnung kaufen. Zusammen mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist das der falsche Ansatz. Wie will man mehr Wohnraum schaffen, wenn man nicht alle ins Boot holt? Wenn sich jemand eine Eigentumswohnung kaufen kann, wird dafür in der Regel eine andere Wohnung frei, die dann vermietet werden kann. Das ist zwar nur eine Entspannung auf kleiner Flamme wie auch das geplante Neubaugebiet Dietenbach nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, aber immerhin.

IZF: Eines Ihrer Anliegen beim IVD ist die Ausweitung der Marktforschung. Gibt es hier Fortschritte? Dirk Schemmer: Der IVD hat ein neues Immobilienportal IVD24.de, hier gibt es in Zukunft einen neuen Service für IVD-Mitglieder. Bisher berichten bereits Marktberichterstatter an den IVD, sodass die jeweiligen Wohn- und Gewerbeimmobilienpreisspiegel und City-Reporte erstellt werden können. Auch auf dem IVD-Portal sind die Preise zunächst auch Angebotspreise, da aber alle Anbieter Mitglied im IVD sind, sind diese deutlich realistischer als bei anderen Plattformen. In Zukunft können die Mitglieder nach einer Transaktion den erzielten Verkaufs- bzw. Mietpreis nachtragen. So verfügen wir in Zukunft über tatsächliche Miet- und Kaufpreise, die dann für IVD Mitglieder zur Verfügung stehen. Das ist für alle von großer Bedeutung, die sich mit der Immobilienbewertung befassen. Ein weiterer Vorteil ist hier, dass bei ivd24.de nicht nur große Orte, sondern auch die kleinen erfasst werden. IZF: Wie zuverlässig sind die Daten bzw. wie interessant sind die Objekte die auf ivd24.de beworben werden? Dirk Schemmer: Die Immobilienangebote stammen alle von IVD-Mitgliedern, hier gibt es keine Fake-Angebote und keine Betrügeranzeigen. Da das Portal nicht zur Gewinnerzielung beabsichtigt ist, verzichtet es auf Werbung. Zudem inserieren viele Kollegen/innen Ihre neuen Objekte zunächst auf ivd24.de. Da inzwischen auch fast alle IVDRegionen mitmachen, ist das Portal bundesweit tätig. Hier finden Sie weniger Mondpreise, sondern vom IVD Makler ermittelte Angebotspreise. Über die Expertensuche kann ich in einer Stadt zum Beispiel auch einfach einen Makler, Hausverwalter oder Sachverständigen finden. Und ohne Mehraufwand kann automatisch Marktforschung betrieben werden. Mit der Erweiterung und dem tatsächlichen Kaufpreiseintrag haben wir einen Quantensprung gemacht. Ganz wichtig: Kein Mitglied kann alle Daten einfach abrufen. Die Datensicherheit ist gewährt.

IZF: Für wen kann ein Gutachten interessant sein? Dirk Schemmer: Neben privaten Auftraggebern wenden sich vor allem Gerichte an mich, aber auch Rechtsanwälte, das Land, Banken oder Steuerberater. Bei Privatleuten sind es zum Beispiel Scheidungsfälle und Erbengemeinschaften, bei denen der Wert einer Immobilie ermittelt werden soll. Hier simuliere ich quasi den Verkaufsfall. Da die Immobilie aber meist nicht verkauft wird, müssen sich die Auftraggeber darauf verlassen können, dass der ermittelte Verkehrswert eine solide Basis ist. Das wiederrum gewährleistet die öffentliche Bestellung und Vereidigung. Die Gutachten waren anfangs nur ein Steckenpferd von mir, heute ist es mein Tagesgeschäft geworden. Oft haben Verkäufer einer Immobilie auch eine Preisvorstellung im Kopf, die sie nur durch eine objektive Seite bestätigt haben möchten. Oder ein Kaufinteressent ist bereit einen hohen Angebotspreis zu bezahlen, möchte aber wissen, wie viel er denn über dem Marktwert zahlt. Gutachten schaffen Sicherheit und eine solide Basis. Man muss aber auch als Sachverständiger seine Grenzen kennen. Wenn der Zustand einer Immobilie sehr kritisch ist, und extreme Bauschäden aufweist, empfehle ich einen ö.b.u.v. Bausachverständigen hinzu zu ziehen.

IZF: Sie wurden erneut als „Bellevue Best Property Agent“ ausgezeichnet. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie? Dirk Schemmer: Prestige und vor allem einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Anderen die nicht ausgezeichnet sind. Der Bellevue geht es darum, ihren Lesern eine Liste mit empfehlenswerten Maklern zur Verfügung zu stellen. Es ist schwieriger, zertifizierter Makler zu werden. Auch bei den Maklerlisten vom Focus etwa sind die Erfordernisse höher, hier werden beispielsweise zusätzlich zu den online Bewertungen noch Referenzen von Kollegen eingeholt. Auch hier sind wir wiederholt bei den empfohlenen Maklern mit dabei. Wenn man sich bei einem Thema nicht so gut auskennt, schaut man sich nach Empfehlungen um. Und hier genießt die Bellevue etwa viel Prestige beim Kunden. IZF: Können verbindlichere Ausbildungsstandards das Image Ihrer Branche verbessern? Dirk Schemmer: Mit Sicherheit. Es wird bereits eine neue Generation von Immobilienfachleuten ausgebildet. Wenn der Standard ernsthaft z.B. nach den Vorstellungen des IVD definiert ist, kann es nur besser werden. Die Frage ist, auf welches Niveau wird die Ausbildung gehoben. Ich würde hier noch mehr fordern. Der IVD hat für seine Mitglieder seit vielen Jahren eine freiwillige Selbstverpflichtung, das hat Hand und Fuß, auch wenn es noch nicht hundertprozentig ist. Wer IVDMitglied werden möchte muss seine Sachkunde und eine Vermögensschadensversicherung nachweisen und sich regelmäßig weiterbilden. Auch das Bestellerprinzip wird das Maklerbild bereits mittelfristig positiv verändern. Es war eine komische Situation früher, dass Mieter für eine Leistung bezahlen mussten, die der Vermieter in Auftrag gegeben hat.

IZF: Das Empirica-Institut sieht für Freiburg die Gefahr einer Immobilienblase. Sie auch? Dirk Schemmer: Es ist richtig, dass die Kaufpreise sehr hoch sind. In Einzelfällen wie auch zum Beispiel bei Neubauwohnungen extrem hoch, was hier das Bild wohl verzerrt hat. Für eine Immobilienblase gibt es eine klare Definition, ich sehe derzeit in Freiburg keine. Eine Immobilienblase ist eine Form der Spekulationsblase. Hier müsste es auf einem lokalen Markt wie zum Beispiel Freiburg, zu einer deutlichen Überbewertung von Immobilien kommen. Wenn der Höchststand erreicht ist, fallen die Preise meist in relativ kurzer Zeit stark. Dieses Szenario erwarte ich für Freiburg nicht. Eher kann ich mir eine Entwicklung wie in den 90ern vorstellen. Dann würden die Preise irgendwann eine Zeitlang auf hohem Niveau stagnieren.

Mit Dirk Schemmer sprach Nils Kickert

Artikel in der Immozeitung Freiburg vom 08.09.2016


Immobilienmarkt Freiburg: Große Nachfrage, geringes Angebot

IVD-Süd Vorstandsmitglied Dirk Schemmer analysiert die angespannte Lage auf dem Markt für Privatimmobilien in Freiburg.

Artikel im Freiburger Wochenbericht Ausgabe kw25-16


wb
Das sind die Besten, schreibt heute der Freiburger Wochenbericht über uns. Dirk Schemmer Immobilien von „Bellevue“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt als Ritterschlag!

http://www.freiburger-wochenbericht.de/


Topmakler 2016_Focus

Die aktuelle Erhebung aus Focus-Spezial "Immobilien Atlas 2016" belegt eindrucksvoll:

dirk schemmer IMMOBILIEN zählt zu Deutschlands besten Immobilienmaklern!


 

Die Besten der Besten in der Immobilienbranche: Dirk Schemmer Immobilien aus Freiburg i. Br. als »BELLEVUE BEST PROPERTY AGENT 2016« ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung gilt als Ritterschlag: Seit 2006 zeichnet BELLEVUE, Europas größtes Immobilienmagazin, jedes Jahr empfehlenswerte Immobilienunternehmen aus Deutschland und aller Welt als BEST PROPERTY AGENTS aus. Zu den besten Immobilienunternehmen, die das begehrte Siegel in diesem Jahr – dem bereits elften seit Bestehen der Auszeichnung – erhalten haben, gehört die Firma Dirk Schemmer Immobilien aus Freiburg i. Br..

Die Auszeichnung BELLEVUE BEST PROPERTY AGENTS ist das einzige unabhängige Qualitätssiegel in der Branche der Immobiliendienstleister und genießt national und international beachtliches Renommee. Eine sechsköpfige Jury aus namhaften Profis der Immobilienwirtschaft und BELLEVUE-Redakteuren prüft jedes Jahr neu, welche Unternehmen das Siegel verdienen und ausgezeichnet werden. Zu den wichtigsten Kriterien gehören dabei Seriosität und Erfahrung, objektive Beratung, Marktkenntnis, Angebotsvielfalt und -qualität sowie auch die AfterSales-Services.

Dirk Schemmer, Dirk Schemmer Immobilien: »Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind sehr stolz darauf, dass unsere Arbeit auf diese Weise so prominent gewürdigt wird. Es ist eine ehrenvolle Anerkennung für unsere langjährige Arbeit, unsere breite Kompetenz und unseren besonderen Kundenservice.«

PressemitteilungBPA_2016_DirkSchemmerImmobilien_DS123


Kunde entscheidet selbst

Dirk Schemmer bietet neues innovatives Honorarmodell an

Der Makler Dirk Schemmer reagiert auf das Bestellerprinzip und bietet eine neue Honorierungsmethode an: Abrechnung nach Arbeitszeit, Transparenz und Wahlfreiheit für Kunden. Der Freiburger Immobilienexperte Dirk Schemmer übernimmt damit nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle in der Makler-Zunft. Sein Büro Dirk Schemmer Immobilien verzichtet auf eine Honorierung per Provision und rechnet Leistungen stattdessen nach Arbeitszeit ab. Das Konzept sei in Deutschland neu. In der Branche üblich ist eine Provision in Abhängigkeit von der Kaltmiete der vermittelten Wohnung. Der Immobilienwirt ist der erste Makler rund um Freiburg, der das Modell erfolgreich umgesetzt hat. Während sich viele Makler aus dem Vermietungsgeschäft zurückziehen würden, sei sein Büro mit der Innovation erfolgreich am Markt. „Wir setzen auf eine faire Abrechnungsmethode, die für die Kunden transparent ist“, sagt Dirk Schemmer. Anlass für die Einführung der neuen Honorierungsmethode war das Bestellerprinzip. Dieses gilt seit Juni 2015 und regelt die Honorierung von Maklern. Nach dem Leitsatz „Wer bestellt, der zahlt“ tragen nicht mehr die Mieter die Provision. Vermieter, die einen Makler mit der Vermarktung einer Immobilie beauftragen, müssen die Kosten übernehmen. Die gesetzliche Neuregelung hat die Makler in Bedrängnis gebracht: Viele steigen aus dem Vermietungsgeschäft aus.„Wir wollten unsere Kunden nicht im Stich lassen, aber es war auch klar, dass wir etwas ändern mussten“, sagt Dirk Schemmer. Der Makler wollte die Einführung des Bestellerprinzips für seine Auftraggeber verträglich gestalten und sein Geschäft erhalten. Seine Frau und Kollegin Christine Schemmer entwikkelte das Konzept. „Es ging darum, eine Lösung zu finden, die realistisch und für den Kunden greifbar ist“, sagt Christine Schemmer. „Wir erklären den Kunden genau, wofür wir die Arbeitszeit aufwenden. So können sie jeden einzelnen Arbeitsschritt nachvollziehen“, sagt Dirk Schemmer. Im Durchschnitt benötigt der Makler für die Vermittlung einer Mietwohnung sieben bis zehn Arbeitsstunden. Schemmer informiert seine Kunden im Beratungsgespräch über den erwartungsgemäßen Aufwand. Da die Provision keine feste Größe mehr ist, sondern erst nach Abschluss der Vermittlung feststeht, spielt Transparenz bereits vor Vertragsabschluss eine große Rolle. Die Kunden sollen von der Rechnung schließlich nicht überrascht werden. 89 Euro plus Mehrwertsteuer setzt Schemmer pro Arbeitsstunde an. Früher wurde er im Erfolgsfall honoriert, heute entlohnen die Kunden den tatsächlichen Zeitaufwand. „Dieses Prinzip versteht jeder Kunde“, sagt der Makler. Die Umstellung ging daher auch relativ problemlos von statten. „Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und von unseren Klienten positive Ruückmeldungen erhalten“, sagt Dirk Schemmer. Zusätzliches Angebot: Das Maklerbüro bietet den Kunden seit der Einführung des Bestellerprinzips zudem die Wahlfreiheit. Die Auftraggeber können entscheiden, welche MaklerLeistungen sie tatsächlich benötigen. Schemmer gibt ein Beispiel: „Wenn ein Mieter eine Wohnung kündigt, seinem Vermieter gleichzeitig einen Nachmieter vorschlägt und dieser mit ihm einverstanden ist, fallen Mietersuche und Besichtigungstermine weg.“ Das zeigt sich auch auf der Rechnung: Weniger Zeitaufwand für den Makler bedeutet Kostenersparnis für den Auftraggeber. Die meisten Kunden, etwa 95 Prozent würden weiterhin den Komplettservice verlangen. Fünf Prozent übernehmen Teilaufgaben selbst, etwa zeitaufwendige Besichtigungen.

Quelle: Artikel in der IMMOzeitung vom 21.01.2016 


Vorstandswahlen beim IVD Süd: Dirk Schemmer einstimmig in den Vorstand des IVD Süd gewählt

Das neu gewählte Vorstandsmitglied Dirk Schemmer setzt sich für den weiteren Ausbau der Marktforschung des IVD Süd ein

Beim Immobilienjahreskongress des IVD Süd e.V. am 03.07.2015 in Würzburg wurde Dirk Schemmer aus Freiburg einstimmig in den erweiterten Vorstand des IVD Süd gewählt. Der IVD Süd ist der größte Regionalverband im Immobilienverband Deutschland IVD e.V., dem Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen.

Dirk Schemmer ist seit über 20 Jahren in der Immobilienbranche tätig und absolvierte zunächst den Studiengang Immobilienwirtschaft bei der Deutschen Immobilien Akademie an der Universität Freiburg (DIA). Seit dem Jahr 2009 ist Dirk Schemmer zertifizierter Immobilienmakler (DIA) nach DIN EN 15733. Im Jahr 2010 legte Dirk Schemmer die Prüfung zum Diplom-Sachverständigen (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten ab. Seit 2015 ist Dirk Schemmer von der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Ein großes Anliegen von Dirk Schemmer ist es die erfolgreiche Marktforschung des IVD Süd weiter auszubauen.

Neben dem Vorstandsvorsitzenden Erik Nothhelfer aus Ulm wurden ebenfalls mit einstimmiger Mehrheit der stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeister Günter Gültling aus Krailling bei München und der stellvertretenen Vorsitzende Sven Keussen aus München wiedergewählt. Andreas Hubert aus Aalen schied aus diesem Gremium aus, da er im Juni zum Vizepräsident des IVD-Bundesverbandes gewählt wurde.

Weiterhin im erweiterten Vorstand vertreten sind wie bisher Christoph Landgraf aus Reutlingen sowie Martin Schäfer aus München. Auch sie wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Neu im erweiterten IVD Vorstand ist neben Dirk Schemmer aus Freiburg Florian Schreck aus Augsburg. Stephan Zehnter aus München und Dirk Karge aus Stuttgart zogen sich nach acht- bzw. vierjähriger erfolgreicher Vorstandsarbeit aus diesem Gremium zurück und stellten sich nicht erneut zur Wahl.

Erik Nothhelfer, einstimmig wiedergewählter Vorstandsvorsitzende des IVD Süd betonte in seiner Rede „die Bedeutung von www.ivd24immobilien.de, dem neuen Immobilienportal des IVD Süd für ‚frische’ Immobilien. ‚Frisch’ bedeutet, dass auf diesem Portal Immobilienangebote eingestellt werden, die zur gleichen Zeit noch nicht in einem anderen Portal veröffentlicht sein sollen. Mindestens sieben Tage soll die Vorlaufzeit auf www.ivd24immobilien.de betragen. Damit sind die Immobilien der Mitglieder des IVD Süd exklusiv auf dem IVD-eigenen Portal verfügbar, bevor sie von einem anderen Dienstleister ins Angebot genommen werden.“

Insofern ist www.ivd24immobilien.de, wie Erik Nothhelfer ausführte, viel mehr. „Es ist die exklusive Präsentationsplattform für die Mitglieder des IVD Süd, eine qualitätsgesicherte Darstellung des Angebots qualifizierter Maklerinnen und Makler.“


Dirk Schemmer im Vorstand des IVD Süd.

IVD Süd: Erik Nothhelfer bleibt Vorstandsvorsitzender
Erik Not­h­hel­fer wur­de als Vor­stands­vor­sit­zen­der des IVD Süd wie­der­ge­wählt. Er ist seit 1991 Mit­glied des süd­deut­schen Re­gio­nal­ver­bands im Im­mo­bi­li­en­ver­band Deutsch­land IVD, dem Bun­des­ver­band der Im­mo­bi­li­en­be­ra­ter, Mak­ler, Ver­wal­ter und Sach­ver­stän­di­gen. Seit 2001 ge­hört er dem Vor­stand des IVD Süd an.

Eben­falls im Amt be­stä­tigt wur­den die stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Sven Keus­sen und Gün­ther Gült­ling, der auch als Schatz­meis­ter fun­giert. An­dre­as Hu­bert, bis­lang stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der, schied aus dem Gre­mi­um aus. Er war im Ju­ni zum Vi­ze­prä­si­dent des IVD-Bun­des­ver­ban­des ge­wählt worden.

Dem er­wei­ter­ten Vor­stand ge­hö­ren Chris­ti­an Gor­ber, Chris­toph Land­graf und Mar­tin Schä­fer aus. Neu in das Gre­mi­um rück­ten Flo­ri­an Schreck und Dirk Schem­mer auf. Sie folg­ten auf Ste­phan Zehn­ter und Dirk Kar­ge, die sich nicht er­neut zur Wahl stellten.

Quelle: Immobilienzeitung.de (Artikel vom 6.7.2015)


IVD-Institut stellt den aktuellen „CityReport Freiburg 2014“ vor

DIA

Die stärksten Kaufpreisanstiege bei den neuerrichteten Eigentumswohnungen

Der „CityReport Freiburg 2014“, der sich auf die Marktsituation in der Stadt Freiburg bezieht, ist soeben erschienen. Hierin analysiert das IVD-Marktforschungsinstitut die Preisentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt. Der „CityReport Freiburg 2014“ kann unter www.ivd-sued.net bestellt werden.

„Steigende Bevölkerungs- und Haushaltszahlen bei gleichzeitig relativ geringer Bautätigkeit“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, „führen zu einer anhaltenden Anspannung auf dem Freiburger Wohnungsmarkt. Die Auswirkungen der Euro- und Finanzkrise verschärfen diese Entwicklung. Viele investieren aufgrund fehlender Anlagealternativen in Sachwerte, wie z.B. Immobilien.“

In Freiburg findet man den klassischen Bedarfsimmobilienmarkt vor wie Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhaushälften zur Eigennutzung. Zu den aktuell gefragtesten Anlageobjekten gehören Eigentumswohnungen zur Vermietung und Mehrfamilienhäuser. Die Baugrundstücke für Einfamilienhäuser sind nach wie vor Mangelware.

Die zwei neuen Stadtteile Rieselfeld und Vauban sind inzwischen vollständig vom Markt aufgenommen worden. Im neuen Stadtquartier Gutleutmatten sind die Baugrundstücke größtenteils vergeben. Hier entstehen zukünftig etwa 500 neue Wohneinheiten. Trotz der zahlreichen Neubauobjekte sowie der umgesetzten Nachverdichtung kann die hohe Nachfrage nach Wohnraum in Freiburg bei weitem nicht bedient werden.

„Die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäuser ist unverändert hoch“, so IVD-Regionalbeirat Dirk Schemmer. „Das derzeit vorhandene Angebot und als Folge die Verkaufszahlen sind rückläufig. Die Kaufpreise sind gegenüber den Vorjahren leicht angestiegen. Angebote, die noch auf den Markt kommen, stammen zumeist aus persönlichen Lebensveränderungen wie Wegzug, Scheidung oder Erbschaft.“

Der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung aus dem Bestand (guter Wohnwert) kostet in Freiburg im Frühjahr 2014 durchschnittlich 2.680 €/m². Die Veränderung zum Frühjahr 2013 liegt somit bei +4,5 %. Für eine neuerrichtete Eigentumswohnung mit gutem Wohnwert werden aktuell im Durchschnitt 3.600 €/m² bezahlt. Die Veränderung gegenüber dem Frühjahr 2012 beträgt rund +9,9 %.

Die Kaufpreise für Reihenmittelhäuser/Bestand liegen aktuell bei durchschnittlich 395.000 €/Objekt und für Doppelhaushälften/Bestand bei 480.000 €/Objekt (guter Wohnwert). Für freistehende Einfamilienhäuser mit gutem Wohnwert werden durchschnittlich 491.000 €/Objekt bezahlt.

„Aufgrund der anhaltend positiven Bevölkerungsentwicklung sowie der geringen Zahl an neu errichteten Wohngebäuden in den vergangenen Jahren“, Prof Stephan Kippes, „kann der Mietwohnungsmarkt in Freiburg weiterhin die Nachfrage nur schwer befriedigen. Die Anschlussvermietungen erfolgen in kurzer Frist; Leerstände sind kaum vorhanden. Das Mietniveau in Freiburg ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.“

Im Durchschnitt wird im Frühjahr 2014 für eine Mietwohnung/Altbau mit gutem Wohnwert ein Quadratmeterpreis von 8,90 €, für eine Bestandsmietwohnung 9,90 € und für eine neugebaute Mietwohnung 11,00 € aufgerufen.

Für eine Doppelhaushälfte aus dem Bestand werden aktuell durchschnittlich 1.380 €/Objekt und für eine neuerrichtete Doppelhaushälfte 1.500 €/Objekt bezahlt. Die Miete für ein Reihenmittelhaus/Bestand liegt bei 1.220 €/Objekt und für ein Reihenmittelhaus/Neubau bei 1.330 €/Objekt (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen).

ivd

PN41CityReportFreiburg2014